06 Mai
Dritte Qualirunde eingeteilt
Starke Gegner warten

17 Mai
männl. C-Jugend
Turniersieg in der dritten Runde
Am Sonntag fuhr die mC-Jugend der Vilsbiburger Handballer zur dritten und entscheidenden Qualifikationsrunde zur Bezirksoberliga. Leider mussten Maxi Schreier und Vincent Nitzl am Vorabend noch verletzt absagen. Es war also allen Beteiligten bewusst wie schwer es werden würde mindestens Platz zwei beim Fünferturnier zu erreichen.
Im ersten Spiel des Turniers ging es gegen den Gastgeber Kirchheimer SC, der bereits in der ersten Qualirunde besiegt werden konnte. Die Vilsbiburger starteten sehr gut, vergaben aber leider zu viele klare Torgelegenheiten. Dank einer sehr starken Abwehr stand es aber zur Halbzeit 5:2. Nach der Pause machten sie genau da weiter und den Vorsprung auf 8:2 aus. Danach war frühzeitig Kraft sparen und Spielzeit verteilen angesagt. So wurde mit einem ungefährdeten 10:6 Erfolg ein guter Start ins Turnier hingelegt.
Nun ging es gegen den mitfavorisierten TSV Eintracht Dachau-Karlsfeld. Zu Beginn drückten beide Mannschaften stark auf’s Tempo und nach vier Minuten stand es bereits 3:3. Danach besannen sich die Panther wieder auf ihre starke Abwehrarbeit und Alex Schreier steigerte sich im Tor immer weiter. Dadurch wurden beim 7:4 die Seiten gewechselt. Nach der Pause liessen die Panther keine Zweifel mehr aufkommen und konnten, obwohl das Spiel von Gegnerseite immer ruppiger geführt wurde, einen 12:7 Erfolg einfahren.
Vor dem Spiel gegen den TS Jahn München war klar, dass ein Sieg schon fast die Qualifikation bringen würde. Allerdings hatten die Panther, vielleicht auch wegen dieser Situation mit ihren Nerven zu kämpfen. Auch hier ging es schnell mit vielen Toren los. Erstmals mussten die Vilsbiburger beim 0:1 und 3:4 Rückstände hinnehmen. Aber erneut war Alex Schreier im Tor zur Stelle und Sylvain Nitzsche nutze immer wieder den Platz, den seine Mitspieler für ihn aufgerissen haben. Dadurch setzten sie sich zwar auf 7:4 ab, mussten aber froh sein zur Pause wenigstens 8:7 zu führen. Nach der Pause schien es so, als wenn sie das Spiel endgültig in den Griff bekommen würden. Aber die 13:10 Führung konnten die Münchner zum 13:13 kontern und hatten sogar die Möglichkeit in Führung zu gehen. Die Panther zeigten aber, dass sie in dieser Qualifikation deutlich gereift sind und brachten einen 15:14 Erfolg ins Ziel.
Da der letzte Gegner TV Altötting zwischendurch auch sein drittes Spiel gewinnen konnte, waren beide Mannschaften bereits vorm letzten Turnierspiel für die Bezirksoberliga qualifiziert. Trotzdem wollten die Panther natürlich auch dieses letzte Spiel noch gewinnen. Andererseits sahen sie das als Gelegenheit den Spielern, die im dritten Spiel wenig zum Einsatz kamen, Spielzeit zu geben. Die Panther führten schnell durch Tore von Bastian Six und Lenny Feß mit 3:1. Die Altöttinger konterten zwar zum 3:3, scheiterten aber immer öfter an Alex Schreier, der ein überragendes Spiel machte. Zur Pause stand es 7:4 für die Panther, die auch wie geplant immer wieder wechselten. In der zweiten Hälfte entwickelte sich ein sehr intensives und umkämpftes Spiel, in dem die Panther aber immer mit ein bis zwei Toren die Führung behaupteten, so dass am Ende ein umjubelter 11:10 Erfolg heraussprang.
So hat sich die männl. C-Jugend als erste Panthermannschaft für die Bezirksoberliga qualifiziert und freut sich sehr auf diese Herausforderung. Im Laufe der Qualifikation, auch durch das zweite Turnier in der Oberligaqualifikation, ist das Team deutlich gewachsen und gereift. Jetzt im letzten Turnier konnten sie dann auch auf einen breiten Kader zurückgreifen, der sich als eingeschworenes Team zeigte. Allerdings hoffen alle Verantwortlichen auch, dass dieser Erfolg der jungen Abteilung weiter Auftrieb gibt und sich weitere Neuanmeldungen ergeben. Der Trainer Lars-Jens Lehmann zeigte sich nach dem Turnier sehr zufrieden und stolz auf seine Mannschaft und verwies darauf, dass die meisten Jungs noch gar nicht lange spielen und solche Leistungen einerseits gar nicht hoch genug bewertet werden können und andererseits dadurch die Tür für jeden Interessierten weit offensteht.

